01.11.08
Ich bin dann bald wieder da
Liebe Wanderfreunde, die Wandersaison neigt sich dem Ende zu und ich schließe in den Wintermonaten die Pforten dieses kleinen Wanderblogs. Ab April geht es wieder weiter. Bis dahin spanne ich mit Bierkönigin Anke und Bierprinzessin Nicole in meinem Bierschloss ein wenig aus. Das wird bestimmt ganz toll!

27.10.08
Wandern mit den Gewinnern
Das hat mir richtig Spaß gemacht, mit den Gewinnern des „Wandern-mit-Andrack-Wochenendes“ auf dem Saar-Hunsrück-Steig unterwegs gewesen zu sein. Ende August gingen wir von Riveris über Kell zur Grimburg. Herrliches Wetter, besser als vorhergesagt und die größte Wanderbanktribüne die ich je sah, begeisterten alle Teilnehmer. Hier ein Foto der Wanderbanktribüne an der Riveristalsperre ohne Wanderer:
… und mit den Wanderverrückten
Später ging es dann durchs Moor auf einem Knüppeldamm. Vom Aussichtspunkt im Moor
sagten die Teilnehmer, man habe auch nicht MORE MOOR als vom Damm aus gesehen. Schade.
In der Reihe „Richtig auf den Steigen wandern“ habe ich einen weiteren kleinen Schulungsfilm gedreht. Nach „Richtig auf dem Rheinsteig wandern“, den ich vor ein paar Wochen an dieser Stelle zeigte, sehen sie nun „Richtig auf dem Saar-Hunsrück-Steig wandern“.
Sie sehen im Schulungsfilm, wie die Wandergruppe vorbildlich eine Wegesperrung wegen Waldarbeiten ignoriert. Das ist Wandern in Perfektion! Danke an alle, die dabei waren.
Manuel Andrack hat mit seiner Handy-Cam gefilmt:
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17.10.08
Caput Limes
Bad Hönningen ist ein Knotenpunkt der Weitwanderwege in Rheinland-Pfalz. Hier beginnt nämlich der Westerwaldsteig. Oder er endet hier. Und trifft auf den Rheinsteig. Und genau an der Verbindungsstelle ist Mitte August ein neues Museum eröffnet worden, dass die Geschichte des Limes dokumentiert. Denn auch schon vor fast 2000 Jahren war Bad Hönningen schon einmal ein besonderer Punkt. Dort begann nämlich diese Riesengrenze des römischen Reichs, die sich bis Bayern zog. Das Museum in Bad Hönningen heißt „Caput Limes“, der Kopf der Grenze. Ich war dort und fuhr zunächst locker den ersten Platz im Ben-Hur-Gedächtnisrennen heraus.
Das Museum ist museumspädagogisch sehr wertvoll, vieles zum Ausprobieren und Anfassen ist dabei. Unter anderem kann man einen Handmühlstein drehen.
Das ist nicht nur höllenschwer, sondern macht auch einen unfassbaren Lärm. Und ob die originalen, filigran gearbeiteten, 2000 Jahre alten Esswerkzeuge in der Vitrine daneben die erheblichen Vibrationen unbeschadet überstehen, bleibt abzuwarten.
Ein olfaktorisches Trauma kann man sich an einer kleinen Amphore holen. Dort soll man an einer Fischpaste riechen, wie sie der römische Legionär liebte. Ob der fiese Geruch von der Rezeptur kommt oder der Tatsache geschuldet ist, dass das Zeug seit zwei Jahrtausenden vor sich hin gammelt, war nicht in Erfahrung zu bringen.
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